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Fach­bauleitung Asbest­sanierung

Werden durch eine Gebäudeschadstoffuntersuchung asbest- oder andere Schadstoffhaltige Bauteile identifiziert, müssen diese gesetzeskonform ausgebaut werden (Asbestsanierung). Dabei müssen während der Bauphase besondere Schutzvorkehrungen für Mensch und Umwelt getroffen werden.


Ihre Ansprechpersonen

Christian Gurtner


Effiziente und sichere Asbest­sanierung: Qualitäts­sicherung und Fach­bau­leitung

Im Rahmen einer Asbestsanierung kümmern wir uns um die Qualitätssicherung und um einen reibungslosen Ablauf. Wir stellen sicher, dass alle asbesthaltigen Bauteile restlos entfernt werden und koordinieren die Luftmessungen, welche es zur Aufhebung der einzelnen Sanierungszonen braucht. Gerne unterstützen wir Sie auch in der Kommunikation mit den Gebäudenutzern und/oder der Öffentlichkeit.

Als Fachbauleiter überprüfen wir die Arbeitsschritte vor, während und nach der Asbestsanierung. Wir stützen uns dabei auf die Richtlinien und Checklisten vom Forum Asbest Schweiz (FACH), der EKAS-Richtlinie 6503 zu Asbest sowie den Suva-Factsheets zur Behandlung von asbesthaltigen Materialien.

Nach Abschluss der Asbestsanierung erstellen wir eine Schlussdokumentation, welche die gesamte Asbestsanierung dokumentiert.

Lassen Sie feststellen, ob Ihr Gebäude mit Asbest belastet ist!

Wir beraten Sie zum Umgang, Vorgehen und Kosten eines Gebäudechecks. Christian Gurtner hilft Ihnen gerne weiter:

Unverbindlich anfragen

Unsere Zielsetzungen sind

  • Korrekter und reibungsloser Ablauf der Asbestsanierung

Wir richten uns an

  • Bauherren, Architekten
  • Immobilienbewirtschafter
  • Liegenschaftsverwalter von Gemeinden

Unsere Leistungen beinhalten

  • Ausschreibung/Erstellen Leistungsverzeichnisse
  • Kontrolle der Sanierungszonen
  • Visuelle Abnahme
  • Organisation der Zonenfreimessungen
  • Schlussbericht
  • Kontrolle der Schlussabrechnung

Häufige Fragen zur Asbestsanierung

Wann ist eine Asbestsanierung erforderlich?

Eine Asbestsanierung ist erforderlich, wenn asbesthaltige Materialien beschädigt, brüchig oder stark verwittert sind und dadurch Fasern freigesetzt werden können. Besonders bei schwach gebundenen Produkten wie Spritzasbest oder auch ALP asbesthaltige Leichtbauplatten besteht ein erhöhtes Risiko.

Auch im Rahmen von Umbau-, Renovations- oder Rückbauarbeiten ist eine Sanierung notwendig, sofern in asbesthaltige Bauteile eingegriffen wird. Bei Gebäuden mit Baujahr vor 1990 ist deshalb vor baulichen Massnahmen eine Schadstoffabklärung vorgeschrieben.

Wird bei einer Luftmessung eine erhöhte Faserkonzentration festgestellt – beispielsweise über dem Richtwert für Zonenfreigaben von 1’000 LAF/m³ – sind weiterführende Massnahmen einzuleiten.

Die Beurteilung erfolgt in der Schweiz gestützt auf die EKAS-Richtlinie 6503, die Vorgaben der Suva sowie die Empfehlungen des Forums Asbest Schweiz (FACH). Sanierungsarbeiten dürfen ausschliesslich durch qualifizierte Fachunternehmen ausgeführt werden.

Was kostet eine Asbestsanierung?

Die Kosten einer Asbestsanierung hängen von Art und Umfang der belasteten Materialien, der Zugänglichkeit sowie den erforderlichen Schutzmassnahmen ab.

Erst nach einer vorgängigen Untersuchung und Bestandsaufnahme kann eine fundierte Kostenschätzung erstellt werden. Gerne beraten wir Bauherren und Liegenschaftsverwalter im Raum Luzern, Aargau und der Zentralschweiz zum weiteren Vorgehen und/oder organisieren die Ausschreibung oder das dafür notwendige Leistungsverzeichnis.

Wie läuft eine Asbestsanierung ab?

Eine Asbestsanierung erfolgt in mehreren klar definierten Phasen und richtet sich in der Schweiz nach der EKAS-Richtlinie 6503, den Vorgaben der Suva sowie den Empfehlungen des Forums Asbest Schweiz (FACH).

  • Analyse und Planung

    Zunächst wird im Rahmen einer Gebäudeschadstoffuntersuchung festgestellt, wo und in welcher Form asbesthaltige Materialien vorhanden sind. Auf dieser Grundlage wird das Sanierungskonzept erstellt und das Vorgehen definiert.

  • Einrichtung der Sanierungszone

    Der betroffene Bereich wird abgeschottet und als Sanierungszone eingerichtet. Bei Innenraumsanierungen erfolgt in der Regel eine Unterdruckhaltung, um eine Ausbreitung von Fasern zu verhindern. Der Zugang ist kontrolliert und nur für autorisierte Fachpersonen zulässig.

  • Staubarme Demontage

    Die asbesthaltigen Materialien werden möglichst bruchfrei und staubarm entfernt. Mechanische Bearbeitungen wie Bohren oder Schleifen sind zu vermeiden. Je nach Material kommen geeignete Bindemittel oder Befeuchtungsverfahren zum Einsatz.

  • Die Arbeiten erfolgen mit persönlicher

    Schutzausrüstung, bestehend aus Schutzanzügen und Atemschutzgeräten mit geeigneter Filterklasse.

  • Verpackung und Entsorgung

    Die anfallenden Abfälle werden unmittelbar in zugelassenen, gekennzeichneten Behältnissen verpackt und fachgerecht entsorgt. Die Entsorgung erfolgt über dafür vorgesehene Deponien.

  • Reinigung und Freigabe

    Nach Abschluss der Rückbauarbeiten wird die Sanierungszone gründlich gereinigt. Je nach Situation wird eine Zonenfreimessung durchgeführt. Erst wenn die vorgeschriebenen Grenzwerte eingehalten werden, kann die Zone aufgehoben werden.
    Effiziente und sichere Asbestsanierung: Qualitätssicherung und Fachbauleitung

Wie lange dauert eine Asbestsanierung?

Die Dauer einer Asbestsanierung hängt vom Umfang der belasteten Bauteile, der Objektgrösse sowie von den erforderlichen Schutzmassnahmen ab.

Kleinere Massnahmen – beispielsweise die Entfernung einzelner Fensterbänke oder kleiner Fassadenbereiche – können innerhalb weniger Tage abgeschlossen werden.

Bei grösseren Projekten, etwa Dach- oder Fassadensanierungen, ist mit mehreren Wochen zu rechnen. Der Zeitaufwand umfasst dabei nicht nur die Demontage, sondern auch:

  • Einrichtung und Kontrolle der Sanierungszone
  • staubarme Entfernung der Materialien
  • fachgerechte Verpackung und Entsorgung
  • Reinigung der betroffenen Bereiche
  • gegebenenfalls Durchführung einer Zonenfreimessung

Die Arbeiten erfolgen gemäss EKAS-Richtlinie 6503 sowie den Vorgaben der Suva und dürfen nur durch qualifizierte Fachunternehmen ausgeführt werden.

Eine verlässliche Einschätzung der Projektdauer ist nach einer Beurteilung der Situation vor Ort möglich.

Ist Asbest in einem Gebäude immer gefährlich?

Asbest in einem Gebäude ist nicht in jedem Fall unmittelbar gefährlich. Solange asbesthaltige Materialien fest gebunden, unbeschädigt und fachgerecht verbaut sind – beispielsweise in Form von Asbestzementplatten an Fassaden oder Dächern – besteht in der Regel kein akutes Gesundheitsrisiko.

Gefährlich wird Asbest dann, wenn Fasern freigesetzt und eingeatmet werden können. Dies kann insbesondere durch:

  • mechanische Bearbeitung (Bohren, Schleifen, Sägen)
  • Beschädigungen
  • unsachgemässe Eingriffe
  • fortgeschrittene Alterung oder Verwitterung
    geschehen.

Dabei ist zwischen fest gebundenem und schwach gebundenem Asbest zu unterscheiden. Schwach gebundene Produkte, wie beispielsweise frühere Spritzasbestanwendungen, können Fasern leichter freisetzen und stellen ein höheres Risiko dar.

Bei Gebäuden mit Baujahr vor 1990 ist grundsätzlich mit asbesthaltigen Materialien zu rechnen. Vor Umbau- oder Rückbauarbeiten empfiehlt sich deshalb eine fachliche Abklärung durch eine qualifizierte Fachperson.

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Gerne beraten wir Sie bei Fragen zum Thema Asbestsanierung.