Ressourcen dank Kreislaufwirtschaft und Deponieraumplanung nachhaltig sichern, schonen & wiederverwerten
Kreislaufwirtschaft im Bau konzentriert sich darauf, den Verbrauch von Materialien und Energie zu reduzieren und wo möglich rückzugewinnen sowie wiederzuverwerten (Recycling). Das Ziel ist ein nachhaltiger und wirtschaftlicher Umgang mit Ressourcen.
Was die Entsorgung von Abfällen betrifft, kennt die schweizerische Gesetzgebung besonders strenge Regeln. Als Deponiebetreiber müssen Sie zahlreiche Auflagen erfüllen. IPSO ECO setzt sich seit vielen Jahren intensiv mit entsprechenden Sachverhalten auseinander und ist Ihr Ansprechpartner, wenn es um die Standortevaluation und Planung von Deponien sowie Abfallbehandlungsanlagen geht.
Kreislaufwirtschaft
Auf Baustellen werden Rohstoffe benötigt und Bauabfälle verursacht. Obwohl viele dieser Baustoffe wiederverwertet werden, braucht es zusätzlich immer noch Rohstoffe aus der Natur, vor allem Kies.
Kies wird in Kiesgruben abgebaut. Häufig stehen dem Kiesabbau andere Interessen, wie z.B. Gewässerschutz, Walderhaltung, Landschaftsschutz oder Wohnraumnutzung entgegen. Kiesgruben, Materialaufbereitungsanlagen und Kiesdeponien verursachen zudem zusätzliche Umweltbelastungen durch die Aufbereitung, Lagerung und den Transport mit Lastwagen. Deshalb ist es umso wichtiger, möglichst nachhaltig mit dem Baustoff Kies umzugehen.
Der Aufbau einer Deponie wird sorgfältig geplant und analog einem Industriebetrieb geführt und überwacht. Wir haben Erfahrung im gesamten Bereich der Kreislaufwirtschaft. Unsere abfallwirtschaftlichen Konzepte sind umweltschonend, praxisgerecht und marktwirtschaftlich tragfähig.
Deponieraumplanung
Es gibt verschiedene Arten der Abfallentsorgung. In der Schweiz wird der Abfall hauptsächlich recycelt oder verbrannt. Rückstände aus der Abfallverbrennung oder Abfälle, die sich nicht für eine stoffliche oder thermische Verwertung eignen, werden in bewilligten Deponien abgelagert.
In der Schweiz gibt es fünf verschiedene Typen von Deponien, aufgeschlüsselt nach Gefährdungspotenzial der dort gelagerten Abfälle. Deponien der Typen A und B mit einem Deponievolumen von mehr als 500’000 m³ sowie sämtliche Deponien der Typen C, D und E unterstehen der Pflicht zur Umweltverträglichkeitsprüfung.
Unsere Spezialisten unterstützen Sie gerne bei der Planung von Deponien nach der Verordnung über die Vermeidung von Abfällen (VVEA).
Unsere Zielsetzungen sind
- Langfristige Sicherstellung notwendiger Ressourcen für die Bauwirtschaft als primäres oder sekundäres Recyclingmaterial
- Bereitstellung notwendiger Deponievolumen
- Aufzeigen der Umweltverträglichkeit einer Deponie
Wir richten uns an
- Bauunternehmungen
- Rohstoff- und Recyclingunternehmen
- Betreiber von Deponien
Unsere Leistungen beinhalten
- Gesamtleitung und Projektmanagement
- Planung und Baueingabe
- Beratung zum UVP-Verfahren
- Koordination mit den zuständigen Prüfstellen (BAV, BAFU, Kantone)
- Identifizieren der relevanten Umweltthemen (Erstellen der Relevanzmatrix)
- Detailliertes Berechnen der Umweltauswirkungen
- Überprüfung der Einhaltung der Raumplanungs- und Umweltschutzgesetzgebung
- Vorschlagen geeigneter Massnahmen zum Einhalten der Vorgaben
- Erstellen des Umweltverträglichkeitsberichtes
- fach- und termingerechtes Erarbeiten des Umweltverträglichkeitsberichtes zuhanden des Auftraggebers
- Planen von Deponien nach der Verordnung über die Vermeidung und die Entsorgung von Abfällen (VVEA)
- Erstellen von Wiederverwertungs- und Entsorgungskonzepten
- Beurteilen des Untergrunds und Bodens gemäss Altlastenverordnung, Verordnung über Belastungen des Bodens und der Aushubrichtlinie
Häufige Fragen zur Kreislaufwirtschaft und Deponieraumplanung
Was versteht man unter Kreislaufwirtschaft im Bauwesen?
Kreislaufwirtschaft im Bauwesen bedeutet, Materialien möglichst lange im Stoffkreislauf zu halten und Bauabfälle als Ressourcen zu nutzen.
Ziel ist es, Primärrohstoffe zu schonen, Deponieraum zu reduzieren und mineralische Bauabfälle hochwertig zu verwerten.
In der Schweiz bilden das Umweltschutzgesetz (USG) sowie die Verordnung über die Vermeidung und die Entsorgung von Abfällen (VVEA) die rechtliche Grundlage.
Warum ist Deponieraumplanung in der Schweiz ein wichtiges Thema?
Deponieraum ist in vielen Regionen begrenzt. Insbesondere in dicht besiedelten Gebieten wie dem Kanton Luzern oder Aargau stehen verfügbare Deponiekapazitäten unter Druck.
Eine vorausschauende Planung ist notwendig, um:
- regionale Entsorgungssicherheit zu gewährleisten
- Transportwege zu optimieren
- Umweltbelastungen zu minimieren
- langfristige Investitionen zu steuern
Die Kantone sind für die Sicherstellung ausreichender Deponiekapazitäten verantwortlich.
Was umfasst eine Deponieraumplanung?
Eine Deponieraumplanung umfasst:
- Analyse bestehender Deponiekapazitäten
- Prognose zukünftiger Materialströme
- Bewertung geologischer und raumplanerischer Voraussetzungen
- Standortprüfungen
- Abstimmung mit kantonalen Richtplänen
Sie dient als Entscheidungsgrundlage für Behörden und Planungsträger.
Welche Rolle spielt die Kreislaufwirtschaft bei der Deponieraumplanung?
Eine funktionierende Kreislaufwirtschaft reduziert den Bedarf an Deponieraum.
Durch:
- getrennte Erfassung mineralischer Bauabfälle
- Förderung der Wiederverwertung
- Einsatz von Recyclingbaustoffen
kann das Deponievolumen langfristig verringert werden.
Kreislaufwirtschaft und Deponieraumplanung sind deshalb eng miteinander verknüpft.
Wer ist für die Planung von Deponieraum zuständig?
Die Verantwortung für die strategische Deponieraumplanung liegt bei den Kantonen.
Gemeinden, Planungsverbände und Fachbüros unterstützen durch:
- Studien
- Standortanalysen
- Prognosen
- fachliche Begleitung
Eine frühzeitige Planung schafft langfristige Versorgungssicherheit.
Erfolgreich umgesetzte Projekte im Bereich Altlasten, Abfall & Recycling
Haben wir Ihr Interesse geweckt?
Gerne beraten wir Sie bei Fragen zum Thema Kreislaufwirtschaft und Deponieraumplanung.