Arealentwicklung Gestaltungsplan, Giswil

    Lärmkarte als gemeinsame Planungsgrundlage für den Projektwettbewerb

    Was passiert, wenn alle Wettbewerbsteams dasselbe Grundstück planen, aber niemand weiss, wo der Lärm eigentlich ein Problem ist? Genau das wollte die Bauherrschaft in Giswil verhindern.

    Ausgangslage

    [Auftraggeber] – eine Projektkooperation aus der Innerschweiz – plante die Entwicklung eines alten Industrieareals in Giswil zu einer neuen Wohnüberbauung. Das Grundstück liegt direkt an einer Strasse und an der Bahnlinie. Für den geplanten Projektwettbewerb sollten die Lärmimmissionen quantifiziert werden, bevor die ersten Grundrisse gezeichnet werden. Ziel: Alle Wettbewerbsteams planen von Anfang an auf derselben, fachlich gesicherten Grundlage.

    • Zwei Lärmquellen: Strassenlärm und Eisenbahnlärm, beide direkt angrenzend
    • Frühe Phase: Grundrisse und Fassaden noch vollständig offen
    • Gleiche Basis für alle: eine einheitliche Lärmgrundlage für alle Wettbewerbsteams

     

    Herausforderung

    Wer Lärm berechnet, braucht normalerweise Empfangspunkte: Fassadenpositionen, Grundrisse, Nutzungen. In einem Projektwettbewerb existiert nichts davon. Die Lösung musste die Lärmbelastung flächendeckend und für jede mögliche Gebäudeposition lesbar machen, damit Planerinnen und Planer sie in ihre gestalterischen Entscheide integrieren können.

    • Keine Empfangspunkte: weder Grundrisse noch Fassadenlinien bekannt
    • Offene Nutzung: Empfindlichkeitsstufe bekannt, Grenzwerte noch offen — abhängig davon, ob Wohnen oder Gewerbe realisiert wird.
    • Verständlichkeit: Lärmkarte muss für Planungsteams ohne Akustik-Fachkenntnisse lesbar sein

    Lösung IPSO ECO

    IPSO ECO erstellte eine Lärmkarte mit flächendeckender Darstellung der Immissionspegel für beide Lärmquellen. Ergänzend wurden 3D-Katasterdarstellungen für verschiedene Fassadenhöhen produziert. Die Karte macht lärmkritische Zonen unmittelbar sichtbar und zeigt, wo gestalterische Massnahmen sinnvoll oder notwendig sind. Alle Wettbewerbsteams erhalten damit dieselbe, fachlich abgesicherte Ausgangslage.

    • Flächendeckende Lärmkarte: Immissionspegel auf gesamter Arealfläche dargestellt
    • 3D-Katasterdarstellungen: Immissionen auf verschiedenen Fassadenhöhen sichtbar gemacht
    • Handlungsempfehlungen: wo Schutzmassnahmen sinnvoll, wo planerisch lösbar
    • Durchgängige Begleitung: IPSO ECO begleitet das Projekt weiterhin durch den Wettbewerb

    Ergebnis

    Projekt in Wettbewerbsphase (Stand 2026). 

    Projektdetails


    Auftraggeber


    Bearbeitungszeit

    Projektwettbewerb (laufend, Stand 2026)

    Lärmarten

    Strassenlärm, Eisenbahnlärm

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